Pyramiden

für Balkon, Terrasse und Garten. Die Idee habe ich aus dem Buch „Tunesisch Häkeln“ von Cendrine Armani.

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Größe, Farben und Muster habe ich dann meinen Vorstellungen angepaßt.

Für die Pyramiden wird ein rechteckiges Stück gehäkelt. Dieses in der Hälfte zusammen legen und an zwei Seiten zunähen. Mit Dekosteinchen füllen. Die dritte Seite wird danach quer zusammen genäht.

Die großen Tetraeder verwende ich als Türstopper, die mittleren um zu verhindern, dass meine Strickanleitungen davon fliegen.

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Die kleinen habe ich mit Clips versehen. So können sie an die Tischdecke gehängt werden.

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Gut Ding braucht Weile

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Bei dieser Weste trifft das auf jeden Fall zu. Vor ca. 5 Jahren habe ich die Wolle im Winterschlussverkauf erstanden. Die Idee war bereits da. Eine Jacke für mich mit selbstentworfenen Mustern, angelehnt an die Muster orientalischer Teppiche. Dann blieb die Wolle ungefähr 4 Jahre und zahlreiche Strickprojekte dazwischen liegen.

Voriges Jahr begann ich endlich mit dem Stricken.

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Währenddessen entwarf und zeichnete ich die Muster. Diese mussten ja der Maschenanzahl angepasst werden.

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Die einzelnen Teile waren relativ schnell gestrickt.

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Danach lagen sie wieder. Leider fanden sich keine Heinzelmännchen, die sie zusammengenäht hätten. Also machte ich das zu Beginn des Jahres schließlich selbst. Noch schnell während einer Episode von Rosamunde Pilcher den Kragen gestrickt. Knöpfe kaufen und annähen. Fertig!

 

Neue Socken

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Meine selbstgestrickten Socken sind kuschelig weich und angenehm warm. Daher trage ich sie immer und bin ständig am waschen. Da dachte ich mir, strickst du dir doch einfach noch welche.
Ich arbeite dabei immer mit vier Nadeln in Runden. Am liebsten stricke ich die Bumerangferse. Diese strickt man über die 1. und 4. Nadel der Runde.

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  1. Reihe: alle Maschen rechts stricken, wenden.
  2.  Reihe: Eine doppelte Masche arbeiten. Dafür wird der Faden vor die Arbeit gelegt, von rechts in die 1. Masche einstechen, dann Masche und Faden zusammen abheben. Den Faden dabei fest nach hinten ziehen. Die Masche wird dabei über die Nadel gezogen und liegt hinten. Die restlichen Maschen der 1. Nadel und die Maschen der 4. Nadel links stricken, wenden.
  3. Reihe: Eine doppelte Masche arbeiten, die restlichen Maschen der beiden Nadeln bis zur doppelte Masche rechts stricken, die doppelte Masche bleibt ungestrickt, wenden.
  4. Reihe: eine doppelte Masche arbeiten und wieder bis vor die doppelte Masche links stricken, wenden.

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Die 3. und 4. Reihe wiederholen, bis nur mehr die Maschen des Mittelteils übrig sind. Die Maschen des Mittelteils richten sich nach Größe der Socken und den angeschlagenen Maschen. Sie können zwischen 8 und 12 Maschen variieren.
Jetzt werden 2 Runden über alle Nadeln gestrickt. Dabei werden die doppelten Maschen als eine Masche rechts abgestrickt. Dann die 2. Fersenhälfte stricken.

  1. Reihe: die Maschen des Mittelteils und die Masche danach rechts stricken, wenden.
  2.  Reihe: eine doppelte Masche stricken, die restlichen Maschen des Mittelteils und die Masche danach links stricken, wenden

3. Reihe: eine doppelte Masche arbeiten. Dann bis zur doppelten Masche stricken, diese wie beschrieben rechts stricken, dann die folgende Masche rechts stricken, wenden.

4. Reihe: eine doppelte Masche stricken, links bis zur doppelten Masche stricken, diese links stricken, dann die folgende Masche links stricken.

Die 3. und 4. Reihe wiederholen, bis auch über die äußeren Maschen eine doppelte Masche gestrickt wurde. Nach der letzten Rückreihe wenden, noch eine doppelte Masche arbeiten, die restlichen Maschen der 4. rechts stricken. Danach geht es wieder in Runden weiter, dabei wird bei der 1. Nadel die doppelte Masche rechts wie beschrieben abgestrickt.

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Ist der Socken groß genug, strickt man die Spitze, vernäht die Fäden und schon hat man neue Socken zum anziehen.

 

Marrakesch

Blogbild Mütze Marrakesch

Marrakesch ist der Name einer meiner Mützen. Das Muster ist ein Entwurf von mir. Inspiriert wurde ich, unschwer zu erraten, von den Fliesen in Marokko. Ich bin einige Tage lang gesessen und habe gezeichnet. Die Schwierigkeit bestand hauptsächlich darin, das Muster an die bestimmte Anzahl von Maschen anzupassen. Nicht unbedingt bei der Mütze aber bei den Socken.

Ich hab’s geschafft. Die Socken haben sogar schon eine neue Besitzerin.

Socken

Blogbild Socken

„Wollsocken? Ist es da jetzt nicht noch ein bisschen warm dafür?“ wirst du dich vielleicht fragen. Aber erstens brauchst du Zeit für’s Stricken und zweitens sind Wollsocken auch an kühlen Sommerabenden sehr angenehm zu tragen. Ich trage sie dann lieber als Baumwollsocken, weil sie atmungsaktiver sind.

Aus meiner Kindheit konnte ich mich nur an diese dicken, kratzigen Socken erinnern, die ich immer in den Bergschuhen an hatte. Daher hätte ich mir nie gedacht, dass ich einmal selbst Socken stricken würde. Aber vor einigen Jahren fiel mir ein Sockenwolle-Wollknäuel in die Hände. Es war soooo schön bunt und fühlte sich eigentlich recht weich an.

Nach meinem ersten Paar „Selbstgestrickter“ war ich begeistert und strickte weiter. Zunächst mit buntgemischten Knäueln. Dann begann ich mit Mustern. Nach alten Vorlagen aus dem Baltikum,

mit Kombinationen

und eigenen Entwürfen. In jedem Entwurf stecken viele Arbeitsstunden. Ich zeichne. Gefällt mir das Muster noch nicht, beginne ich erneut zu zeichnen. Und zu rechnen. Schließlich muss es auch zu der Maschenanzahl der jeweiligen Socken passen.

Drei Mal gestrickt

Maschen gross

Wenn das Schönwetter mal Pause macht, kann man ja wieder zu den Stricknadeln greifen. (Obwohl ich als Hardcorestrickerin bin auch schon bei 38° im Bad gesessen und habe Wollmützen gestrickt.)

Bei meinem Sommerpullover ging’s jetzt nur mehr um’s Zusammennähen. Gestrickt habe ich schon früher und das drei Mal!

Der ursprüngliche Entwurf dieses Pullovers war, den oberen Teil glatt zu stricken. Der Unterteil sollte in einem Lochmuster sein, gestrickt in Form von zwei Dreiecken. Vorne überlappend um einen Wickeleffekt zu erzielen. Das erste Dreieck war zu kurz, daher änderte ich die Abnahmen und strickte es noch einmal.

Nachdem ich das fertige Dreieck an mir probierte, kam ich auf die Idee, es längs zu verwenden. Da war aber ein Zipfel zu viel. Ich benötigte jetzt eher die Form einer Raute. Außerdem fiel mir nun auf, dass ich das Muster nicht genau gestrickt hatte. Durch die Abnahmen hatte ich es immer um eine Masche verschoben.

Ich begann also wieder zu messen, zu rechnen und zu stricken. Das dritte Mal. Berechnung und Form stimmten, ich benötigte diesen Teil jedoch noch drei Mal. Beim letzten Teil fehlte mir dann gerade noch ein Knäuel Wolle. Zum Glück bekam ich den noch. Im Sommerschlussverkauf sogar günstiger. Jetzt ist er endlich fertig und beim kühleren Wetter kann ich ihn gleich anziehen.

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Mh, ist wohl eher ein Kleid geworden.